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Eine Induktionslampe ist eine besondere Leuchtstofflampe oder auch Leuchtröhre, die keine Elektroden besitzt. Offene Bauform
Die speisende Wicklung bei dieser Bauform besteht aus zwei schmalen um die in sich geschlossene Röhre gelegten, bewickelten Ringkernen. Der Grundaufbau ähnelt dem eines Tokamak. Das Entladungsgefäß hat die Gestalt einer in sich geschlossenen Leuchtstofflampe mit zwei parallelen Rohren. Die Länge einer 150-Watt-Einheit beträgt etwa 500 mm.
Kompakte Bauform
Es gibt Induktionslampen mit E27- und E40-Fassungen, die somit als Ersatz zu herkömmlichen Lampen einsetzbar sind. Die induktive Anregung erfolgt bei diesen Lampen meist durch eine zylinderförmige Spule in der Mitte des Entladungsgefäßes. Diese Lampen werden auch unter dem Sammelbegriff „Energiesparlampe“ genannt, d. h. Kompaktleuchtstofflampen mit integriertem Vorschaltgerät.
Vorteile
■ flackerfreier Sofortstart
■ schaltfest
■ (meist) frei von Quecksilber
■ hoher Lichtstrom über einen breiteren Temperaturbereich
■ niedrigere mögliche Zündtemperatur (bei geeigneten Vorschaltgeräten bis -40 °C) und
hohe Lichtausbeute bis 120 lm/W[4]
■ 100.000 Betriebsstunden und mehr möglich. Nach 60.000/70.000 Stunden noch 60 %/70 % der
Lichtstärke.
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